Aktuelles vom
Zweckverband



 


 

Chlorung des Trinkwassers in Neubrunn wird aufgehoben

Mikrobiologische Analysen ohne Befund – Wasserversorgung wieder im Normalbetrieb

29.03.2026 --- Nach dem Rohrschaden vom 25.03.2026 mit anschließender vorsorglicher Chlorung des Trinkwassers in der Gemeinde Neubrunn liegen nun die Ergebnisse der umfangreichen mikrobiologischen Untersuchungen vor. Diese zeigen keinerlei Auffälligkeiten, eine Verunreinigung des Trinkwassers konnte somit ausgeschlossen werden.

In enger Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt hat der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) daher die vorsorgliche Chlorung beendet. Die Wasserversorgung der Gemeinde Neubrunn befindet sich damit wieder im regulären Betrieb.

Das während der Vorsorgemaßnahme eingesetzte Chlor wird in den kommenden ein bis zwei Tagen möglicherweise noch in geringer Konzentration wahrnehmbar sein, beispielsweise durch einen leichten Geruch oder Geschmack. Dies ist technisch bedingt und gesundheitlich unbedenklich. Durch den kontinuierlichen Austausch des Wassers im Leitungsnetz wird sich dieser Effekt kurzfristig vollständig zurückbilden, so dass zeitnah wieder der gewohnte Zustand erreicht sein wird.



 


Wasserversorgung der Gemeinde Neubrunn wiederhergestellt

Vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers

26.03.2026 --- Der am gestrigen Mittwoch, 25.03.2026, aufgetretene Rohrschaden, der zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung für die Gemeinde Neubrunn geführt hatte, konnte erfolgreich behoben werden. Ab sofort wird die Gemeinde Neubrunn wieder regulär mit Wasser versorgt.

Bis auf weiteres wird das Trinkwasser der Gemeinde Neubrunn vorsorglich gechlort. Es handelt sich dabei um eine rein präventive Maßnahme.

In den kommenden Tagen werden fortlaufend außerordentliche Trinkwasseranalysen durchgeführt. Auf Basis dieser engmaschigen Untersuchungen kann eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung zuverlässig überprüft und ausgeschlossen werden. Bis zum Abschluss dieser Analysen wird die Chlorung des Wassers aufrechterhalten.

Das gechlorte Wasser ist in der eingesetzten Konzentration gesundheitlich unbedenklich und kann uneingeschränkt insbesondere verwendet werden für

  • Körperpflege (z.B. Duschen, Händewaschen)
  • Haushaltszwecke (z.B. Reinigung, Wäsche)
  • Toilettenspülung
  • sonstige alltägliche Anwendungen


Vorsorglich wird jedoch empfohlen, das Wasser nicht zum direkten Verzehr oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken für besonders empfindliche Personengruppen zu nutzen. Dazu zählen insbesondere:

  • Säuglinge und Kleinkinder
  • ältere oder gesundheitlich geschwächte Menschen
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • empfindliche Haustiere


Für diese Gruppen wird empfohlen, auf Mineralwasser auszuweichen.

Die Chlorung betrifft ausschließlich die Gemeinde Neubrunn. Andere Gemeinden im Versorgungsgebiet des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) sind nicht betroffen.

Die beiden Werkleiter von FWM, Robert Scheller und Simon Brand, bedanken sich ausdrücklich bei allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den eingesetzten Fachfirmen sowie den Mitarbeitern des Bauhofs Neubrunn für ihren engagierten und professionellen Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen. Gleichzeitig sprechen sie den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Neubrunn mit Bürgermeister Heiko Menig ihren Dank für den besonnenen und verständnisvollen Umgang mit dieser schwierigen Situation aus.



 


Unterbrochene Wasserversorgung in Neubrunn

Grundversorgung mit Trinkwasser über Notfallcontainer

25.03.2026 --- Aufgrund eines Rohrschadens kann die Gemeinde Neubrunn seit den frühen Morgenstunden nicht mit Trinkwasser versorgt werden. Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren, werden jedoch voraussichtlich bis in die späten Abendstunden andauern.

Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) arbeitet gemeinsam mit den beteiligten Fachfirmen intensiv an der Behebung des Schadens. Im Verlauf der Arbeiten hat sich die Situation jedoch als technisch komplex dargestellt, was eine Reparatur der beschädigten Leitung verzögert.

Für eine Grundversorgung mit Trinkwasser stellt FWM nun einen Notfallcontainer bereit. Dieser wird ab sofort am Feuerwehrhaus Neubrunn positioniert. Es besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Wasser in mitgebrachten Kanistern zu zapfen.

Das über den Container bereitgestellte Wasser wird vorsorglich gechlort, um eine mikrobiologische Verunreinigung auszuschließen, und hat daher grundsätzlich Trinkwasserqualität. FWM empfiehlt jedoch, für die Zubereitung von Speisen und Getränken auf Mineralwasser zurückzugreifen. Dies gilt insbesondere für die Verwendung für besonders empfindliche Personengruppen, u.a.

  • Säuglinge und Kleinkinder
  • ältere oder gesundheitlich geschwächte Menschen
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • empfindliche Haustiere

Grundsätzlich empfiehlt FWM, das Wasser aus dem Container vor dem Verzehr einmal kurz sprudelnd aufzukochen.

Für hygienische Zwecke wie Händewaschen kann das Wasser ohne Abkochen verwendet werden.

FWM bittet um Verständnis für die Einschränkungen und arbeitet weiterhin mit Hochdruck an einer Wiederherstellung der regulären Wasserversorgung in Neubrunn.




Unterbrechung der Wasserversorgung der Gemeinde Neubrunn

25.03.2026 --- Aufgrund eines technischen Schadens ist die Wasserversorgung der Gemeinde Neubrunn derzeit unterbrochen. Eine Versorgung über eine alternative Leitungsführung ist derzeit nicht möglich.

Die Fachkräfte des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) sind vor Ort und arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese auf unserer Homepage umgehend weitergeben



 



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Wasser ist (Kino-) Programm

Trinkwasserzweckverband FWM unterstützt das Main FlussFilmFest 2026

20.03.2026 --- Im Rahmen seines 60-jährigen Jubiläums unterstützt der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) das Main FlussFilmFest 2026. Im Rahmen des Festivals werden regionale und internationale Filme gezeigt, die sich mit drängenden Fragen beschäftigen: Welche Rolle spielt Wasser im Klimawandel? Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Und was können wir konkret vor Ort tun? Der VKU bringt einen eigenen Kurzfilmbeitrag auf die Leinwand, der die Menschen in den Mittelpunkt stellt, die täglich dafür sorgen, dass sauberes Trinkwasser selbstverständlich bleibt.

Die Filmvorführungen im Rahmen des Festivals werden von moderierten Fluss-Film-Gesprächen begleitet, die den Themen einen regionalen Bezug geben. Nach Veranstaltungen u.a. in Würzburg, Bayreuth und Bamberg folgen in den kommenden Tagen Veranstaltungen u.a. in Ochsenfurt (Samstag, 21.3.26, 17 Uhr, Hotel MEINTZ Veranstaltungshalle), Karlstadt (Sonntag, 22.3.26, 11:15 Uhr, Burg-Lichtspiele) und Waldbüttelbrunn (Donnerstag, 26.3.26, 19:30 Uhr, Gemeindebücherei). 

„Wasser ist unsere kostbarste Ressource – und die gilt es, auch für kommende Generationen zu schützen“, so FWM-Werkleiter Robert Scheller. „Das Main FlussFilmFest unterstreicht: Umwelt- und Klimathemen sind nicht abstrakt. Sie betreffen uns direkt: vor unserer Haustür, in unserem täglichen Leben. Als regionaler Trinkwasserversorger liegt uns diese Botschaft sehr am Herzen.“

Alle Termine und ausführliche Informationen zum Main FlussFilmFest unter https://netzwerkmain.de/flussfilmfest/




Keine Nitratbelastung in von FWM versorgten Ortsteilen von Rimpar

10.03.2026 --- Das Landratsamt Würzburg hat in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass derzeit das Trinkwasser in Teilen der Gemeinde Rimpar zu hohe Nitratwerte aufweist. Dies betrifft ausschließlich die durch die gemeindeeigenen Brunnen versorgten Straßen in Rimpar, nicht jedoch die von FWM versorgten Ortsteile

Die Wasserversorgung aller Kunden von FWM ist vollumfänglich und in einer der Trinkwasserverordnung entsprechenden hohen Qualität sichergestellt. 

Die Liste der von FWM versorgten Straßenzüge der Gemeinde Rimpar ist hier abrufbar. 



 


 Matthias Kuhn (Abteilungsl. Hydraulik), Simon Brand (Werkltg.), Klaus Rüger (Referent der Werkltg.), Robert Scheller (Werkltg.), Landrat Thomas Eberth Verbandsvors.), Angelo Messina (stv. Betriebsltg.), Sebastian Heller (Abteilungsltg. Instandhaltung)
Matthias Kuhn (Abteilungsl. Hydraulik), Simon Brand (Werkltg.), Klaus Rüger (Referent der Werkltg.), Robert Scheller (Werkltg.), Landrat Thomas Eberth Verbandsvors.), Angelo Messina (stv. Betriebsltg.), Sebastian Heller (Abteilungsltg. Instandhaltung).

Investition in die Sicherheit der Trinkwasserversorgung

Gestärktes Notfallkonzept des Trinkwasser-Zweckverbands FWM

09.03.2026 --- Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) investiert weiter in die Sicherheit der regionalen Trinkwasserversorgung. Neu angeschafft wurden zwei spezielle Container zur Bevorratung von Rohrstangen, die im Falle eines Rohrschadens eine schnelle und flexible Reparatur der Wasserleitungen ermöglichen. Auch Umleitungsstrecken zur Wasserversorgung können damit in kurzer Zeit gebaut werden.
Die Container werden bei möglichen Schadensereignissen im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbands eingesetzt. Im Ernstfall lassen sich damit beschädigte Leitungsabschnitte kurzfristig überbrücken – bis zu einer Länge von rund einem Kilometer. Auf diese Weise kann die Wasserversorgung ohne Zeitverlust – etwa durch mangelnde Verfügbarkeit benötigter Ersatzteile – wiederhergestellt werden.

„Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Trinkwasser hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“, betonte Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth. „Dazu gehört auch, für besondere Situationen und Eventualfälle optimal vorbereitet zu sein. Mit der Bevorratung notwendiger Ersatz-Rohrteile machen wir uns unabhängiger von den Unberechenbarkeiten des Marktes. Ihr Einsatz kann schnelle Hilfe bringen und ist damit für die Notfallversorgung beider Landkreise Main-Spessart und Würzburg geeignet“, so Eberth gemeinsam mit Werkleiter Simon Brand.

Die neuen Rohr-Container sind Teil des umfassenden Notfallkonzepts von FWM. Dieses wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, um auf unterschiedliche Störfälle flexibel reagieren zu können. Bereits vorhanden ist unter anderem ein mobiler Trinkwasserspeicher. Mit diesem kann bei einem länger andauernden Ausfall der regulären Wasserversorgung Trinkwasser in hoher Qualität transportiert und den betroffenen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Werkleiter Robert Scheller unterstrich die Bedeutung solcher Vorsorgemaßnahmen: „Eine moderne Wasserversorgung muss nicht nur im Normalbetrieb zuverlässig funktionieren, sondern auch auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet sein. Notfallkonzepte wie diese geben uns die Möglichkeit, bei Störungen schnell und flexibel zu reagieren und die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Darüber können wir uns nicht erst im Notfall Gedanken machen. Darauf müssen wir vorbereitet sein und das sind wir jetzt.“

Gemeinsam wird nun mit dem Team von FWM, aber auch mit den örtlichen Wehren, an Übungsszenarien gearbeitet, um für den Notfall optimal vorbereitet zu sein.



 


 Dr. Sandra Vorlová  (Stadt Würzburg), Alexander Pfenning, Robert Scheller, Simon Brand,  Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Sabine Sitter (Landrätin, Lkr. Main-Spessart), Dirk Rieb (stv. Verbandsvorsitzender FWM
Dr. Sandra Vorlová (Stadt Würzburg), Alexander Pfenning, Robert Scheller, Simon Brand, Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Sabine Sitter (Landrätin, Lkr. Main-Spessart), Dirk Rieb (stv. Verbandsvorsitzender FWM.

Neuaufstellung der FWM-Struktur und Führungsebene

Simon Brand gemeinsam mit Robert Scheller an der Spitze des Trinkwasser-Zweckverbands

06.03.2026 --- Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) hat in ihrer jüngsten Sitzung Simon Brand zum neuen Vollzeitwerkleiter gewählt. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Alexander Pfenning an, der die Position neben der Betriebsleitung team orange und stellvertretenden Geschäftsleitung des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Großraum Würzburg (AGW) seit 2020 innehatte. Gemeinsam mit dem bisherigen Werkleiter Robert Scheller bildet Brand ab sofort die Doppelspitze des Zweckverbands. Damit ist FWM mit einem in Vollzeit tätigen technischen und einem kaufmännischen Werkleiter ausgestattet. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes hatte zur Professionalisierung und aufgrund der vielen Herausforderungen intensiv über die neue Struktur von FWM debattiert und diese auf den Weg gebracht. Dazu gehört eine Werkleitung, die die Kapazität hat, alle Zukunftsthemen intensiv anzugehen.

Kontinuität und Zukunftsorientierung
Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth begrüßte die Entscheidung der Verbandsversammlung: „Herr Brand ist als technischer Betriebsleiter von FWM bereits seit 2018 in verantwortungsvoller Position tätig und bringt damit wertvolle Erfahrung und die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe als Werkleiter mit“, so Eberth. „Somit steht er für Kontinuität und gleichzeitig für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Zweckverbands.“

Gemeinsam mit Robert Scheller sprach er dem scheidenden Werkleiter Alexander Pfenning seinen großen Dank für dessen langjähriges Engagement aus: „Herr Pfenning hat den Zweckverband über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz geprägt und wichtige Impulse für die Entwicklung unserer Wasserversorgung gesetzt. Für seine verantwortungsvolle und zuverlässige Arbeit sowie sein großes persönliches Engagement danken wir ihm sehr herzlich. Mit der Übergabe der Werkleitung kann er sich nun hauptsächlich weiter um die Abfallwirtschaft kümmern.“

Versorgungssicherheit gewährleisten
Der neue Werkleiter Simon Brand hob die Relevanz einer starken regionalen Wasserversorgung hervor: „Um die bestehende Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten, müssen wir unsere Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickeln und gezielt investieren – und das unter zunehmend anspruchsvollen rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Herausforderungen möchte ich gemeinsam mit unserem engagierten Team aktiv angehen und FWM gut für die Zukunft aufstellen.“

In diesem Jahr wird das 60-jährige Bestehen des Zweckverbands gefeiert: Auch im Jubiläumsjahr arbeitet FWM weiter an der Wasserversorgung der Zukunft.



 


„O’zapft is“ beim Fernwasserzweckverband FWM

Eröffnung des neuen Hochbehälters Kist

21.10.2025 --- Mit einem symbolischen „Anstich“ – passend zum Oktoberfest-Monat, allerdings mit Wasser – eröffneten Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth und Robert Scheller, Werkleiter des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM), den neu erbauten Hochbehälter Kist. Der feierliche Akt markiert den offiziellen Start der modernen Anlage, die künftig die Gemeinden Eisingen und Kist mit Trinkwasser der FWM versorgt und die Versorgungssicherheit in der Region langfristig stärkt.

Bereits 2017 begann die Planung des Projekts, die Bauarbeiten starteten 2022. Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ist der Hochbehälter nun vollständig betriebsbereit.

Investition in Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
„Mit dem neuen Hochbehälter Kist schafft die FWM die Grundlage für eine zukunftsfähige, sichere und effiziente Wasserversorgung in unserer Region“, betonte Landrat Thomas Eberth in seiner Ansprache. „Der symbolische Anstich steht heute für eine zukunftsorientierte Investition in die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im wasserarmen Unterfranken.“

Auch Werkleiter Robert Scheller zeigte sich stolz auf das Ergebnis: „Nach intensiver Planungs- und Bauzeit können wir heute eine hochmoderne Anlage der Trinkwasserversorgung präsentieren. Der Neubau war nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch wirtschaftlich die nachhaltigste Entscheidung. Er garantiert den versorgten Gemeinden eine auch in Zukunft stabile und qualitativ hochwertige Wasserversorgung.“

Dreifache Speicherkapazität
Der neue Hochbehälter ersetzt das nebenstehende, rund 50 Jahre alte Bestandsgebäude, das aufgrund seines Alters und technischer Grenzen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Herzstück der Anlage sind zwei Edelstahl-Rundbehälter mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 3.000 Kubikmeter Trinkwasser – dem Dreifachen der bisherigen Speicherkapazität. Die Behälter wurden direkt vor Ort im Wickel-Schweiß-Verfahren errichtet und verfügen über automatische Hochdruck-Innenreinigungsanlagen sowie kombinierte Überlauf- und Luftfiltertechnik. Zwei Druckerhöhungsanlagen arbeiten mit jeweils drei leistungsstarken Pumpen.

Der Neubau in Zahlen
Auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern entstand der neue Hochbehälter mit einer Grundfläche von rund 1.300 Quadratmetern, 1.600 Quadratmetern Nutzfläche und einem umbauten Raum von über 10.000 Kubikmetern. Für die Stromversorgung wurden insgesamt rund 11 Kilometer Leitungen und Kabel verlegt. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden ca. 5.300 Kubikmeter Erde bewegt, über 1.000 Kubikmeter Beton und 160 Tonnen Baustahl verbaut. Der Stahlbau der Halle selbst bringt weitere 60 Tonnen auf die Waage. Mit der offiziellen Übergabe wurde der Neubau in Betrieb genommen.


 FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (r.) und FWM-Werkleiter Robert Scheller. (Foto: Regina Sämann)
FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (r.) und FWM-Werkleiter Robert Scheller. (Foto: Regina Sämann).


 Mit einem „Anstich“ wurde der neue Hochbehälter Kist eröffnet. (Foto: Regina Sämann)
Mit einem „Anstich“ wurde der neue Hochbehälter Kist eröffnet. (Foto: Regina Sämann). 
 

Meldestelle und Entstördienst:

Telefon: 0800 900 76 10

Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) · c/o team orange · Am Güßgraben 9 · 97209 Veitshöchheim
Tel.: 0931 90076-0 · Telefax: 0931 6156 400 · E-Mail: info@fwm-wue.de

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