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 Matthias Kuhn (Abteilungsl. Hydraulik), Simon Brand (Werkltg.), Klaus Rüger (Referent der Werkltg.), Robert Scheller (Werkltg.), Landrat Thomas Eberth Verbandsvors.), Angelo Messina (stv. Betriebsltg.), Sebastian Heller (Abteilungsltg. Instandhaltung)
Matthias Kuhn (Abteilungsl. Hydraulik), Simon Brand (Werkltg.), Klaus Rüger (Referent der Werkltg.), Robert Scheller (Werkltg.), Landrat Thomas Eberth Verbandsvors.), Angelo Messina (stv. Betriebsltg.), Sebastian Heller (Abteilungsltg. Instandhaltung).

Investition in die Sicherheit der Trinkwasserversorgung

Gestärktes Notfallkonzept des Trinkwasser-Zweckverbands FWM

09.03.2026 --- Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) investiert weiter in die Sicherheit der regionalen Trinkwasserversorgung. Neu angeschafft wurden zwei spezielle Container zur Bevorratung von Rohrstangen, die im Falle eines Rohrschadens eine schnelle und flexible Reparatur der Wasserleitungen ermöglichen. Auch Umleitungsstrecken zur Wasserversorgung können damit in kurzer Zeit gebaut werden.
Die Container werden bei möglichen Schadensereignissen im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbands eingesetzt. Im Ernstfall lassen sich damit beschädigte Leitungsabschnitte kurzfristig überbrücken – bis zu einer Länge von rund einem Kilometer. Auf diese Weise kann die Wasserversorgung ohne Zeitverlust – etwa durch mangelnde Verfügbarkeit benötigter Ersatzteile – wiederhergestellt werden.

„Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Trinkwasser hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“, betonte Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth. „Dazu gehört auch, für besondere Situationen und Eventualfälle optimal vorbereitet zu sein. Mit der Bevorratung notwendiger Ersatz-Rohrteile machen wir uns unabhängiger von den Unberechenbarkeiten des Marktes. Ihr Einsatz kann schnelle Hilfe bringen und ist damit für die Notfallversorgung beider Landkreise Main-Spessart und Würzburg geeignet“, so Eberth gemeinsam mit Werkleiter Simon Brand.

Die neuen Rohr-Container sind Teil des umfassenden Notfallkonzepts von FWM. Dieses wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, um auf unterschiedliche Störfälle flexibel reagieren zu können. Bereits vorhanden ist unter anderem ein mobiler Trinkwasserspeicher. Mit diesem kann bei einem länger andauernden Ausfall der regulären Wasserversorgung Trinkwasser in hoher Qualität transportiert und den betroffenen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Werkleiter Robert Scheller unterstrich die Bedeutung solcher Vorsorgemaßnahmen: „Eine moderne Wasserversorgung muss nicht nur im Normalbetrieb zuverlässig funktionieren, sondern auch auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet sein. Notfallkonzepte wie diese geben uns die Möglichkeit, bei Störungen schnell und flexibel zu reagieren und die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Darüber können wir uns nicht erst im Notfall Gedanken machen. Darauf müssen wir vorbereitet sein und das sind wir jetzt.“

Gemeinsam wird nun mit dem Team von FWM, aber auch mit den örtlichen Wehren, an Übungsszenarien gearbeitet, um für den Notfall optimal vorbereitet zu sein.



 


 Dr. Sandra Vorlová  (Stadt Würzburg), Alexander Pfenning, Robert Scheller, Simon Brand,  Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Sabine Sitter (Landrätin, Lkr. Main-Spessart), Dirk Rieb (stv. Verbandsvorsitzender FWM
Dr. Sandra Vorlová (Stadt Würzburg), Alexander Pfenning, Robert Scheller, Simon Brand, Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Sabine Sitter (Landrätin, Lkr. Main-Spessart), Dirk Rieb (stv. Verbandsvorsitzender FWM.

Neuaufstellung der FWM-Struktur und Führungsebene

Simon Brand gemeinsam mit Robert Scheller an der Spitze des Trinkwasser-Zweckverbands

06.03.2026 --- Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) hat in ihrer jüngsten Sitzung Simon Brand zum neuen Vollzeitwerkleiter gewählt. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Alexander Pfenning an, der die Position neben der Betriebsleitung team orange und stellvertretenden Geschäftsleitung des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Großraum Würzburg (AGW) seit 2020 innehatte. Gemeinsam mit dem bisherigen Werkleiter Robert Scheller bildet Brand ab sofort die Doppelspitze des Zweckverbands. Damit ist FWM mit einem in Vollzeit tätigen technischen und einem kaufmännischen Werkleiter ausgestattet. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes hatte zur Professionalisierung und aufgrund der vielen Herausforderungen intensiv über die neue Struktur von FWM debattiert und diese auf den Weg gebracht. Dazu gehört eine Werkleitung, die die Kapazität hat, alle Zukunftsthemen intensiv anzugehen.

Kontinuität und Zukunftsorientierung
Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth begrüßte die Entscheidung der Verbandsversammlung: „Herr Brand ist als technischer Betriebsleiter von FWM bereits seit 2018 in verantwortungsvoller Position tätig und bringt damit wertvolle Erfahrung und die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe als Werkleiter mit“, so Eberth. „Somit steht er für Kontinuität und gleichzeitig für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Zweckverbands.“

Gemeinsam mit Robert Scheller sprach er dem scheidenden Werkleiter Alexander Pfenning seinen großen Dank für dessen langjähriges Engagement aus: „Herr Pfenning hat den Zweckverband über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz geprägt und wichtige Impulse für die Entwicklung unserer Wasserversorgung gesetzt. Für seine verantwortungsvolle und zuverlässige Arbeit sowie sein großes persönliches Engagement danken wir ihm sehr herzlich. Mit der Übergabe der Werkleitung kann er sich nun hauptsächlich weiter um die Abfallwirtschaft kümmern.“

Versorgungssicherheit gewährleisten
Der neue Werkleiter Simon Brand hob die Relevanz einer starken regionalen Wasserversorgung hervor: „Um die bestehende Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten, müssen wir unsere Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickeln und gezielt investieren – und das unter zunehmend anspruchsvollen rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Herausforderungen möchte ich gemeinsam mit unserem engagierten Team aktiv angehen und FWM gut für die Zukunft aufstellen.“

In diesem Jahr wird das 60-jährige Bestehen des Zweckverbands gefeiert: Auch im Jubiläumsjahr arbeitet FWM weiter an der Wasserversorgung der Zukunft.



 


„O’zapft is“ beim Fernwasserzweckverband FWM

Eröffnung des neuen Hochbehälters Kist

21.10.2025 --- Mit einem symbolischen „Anstich“ – passend zum Oktoberfest-Monat, allerdings mit Wasser – eröffneten Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth und Robert Scheller, Werkleiter des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM), den neu erbauten Hochbehälter Kist. Der feierliche Akt markiert den offiziellen Start der modernen Anlage, die künftig die Gemeinden Eisingen und Kist mit Trinkwasser der FWM versorgt und die Versorgungssicherheit in der Region langfristig stärkt.

Bereits 2017 begann die Planung des Projekts, die Bauarbeiten starteten 2022. Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ist der Hochbehälter nun vollständig betriebsbereit.

Investition in Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
„Mit dem neuen Hochbehälter Kist schafft die FWM die Grundlage für eine zukunftsfähige, sichere und effiziente Wasserversorgung in unserer Region“, betonte Landrat Thomas Eberth in seiner Ansprache. „Der symbolische Anstich steht heute für eine zukunftsorientierte Investition in die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im wasserarmen Unterfranken.“

Auch Werkleiter Robert Scheller zeigte sich stolz auf das Ergebnis: „Nach intensiver Planungs- und Bauzeit können wir heute eine hochmoderne Anlage der Trinkwasserversorgung präsentieren. Der Neubau war nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch wirtschaftlich die nachhaltigste Entscheidung. Er garantiert den versorgten Gemeinden eine auch in Zukunft stabile und qualitativ hochwertige Wasserversorgung.“

Dreifache Speicherkapazität
Der neue Hochbehälter ersetzt das nebenstehende, rund 50 Jahre alte Bestandsgebäude, das aufgrund seines Alters und technischer Grenzen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Herzstück der Anlage sind zwei Edelstahl-Rundbehälter mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 3.000 Kubikmeter Trinkwasser – dem Dreifachen der bisherigen Speicherkapazität. Die Behälter wurden direkt vor Ort im Wickel-Schweiß-Verfahren errichtet und verfügen über automatische Hochdruck-Innenreinigungsanlagen sowie kombinierte Überlauf- und Luftfiltertechnik. Zwei Druckerhöhungsanlagen arbeiten mit jeweils drei leistungsstarken Pumpen.

Der Neubau in Zahlen
Auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern entstand der neue Hochbehälter mit einer Grundfläche von rund 1.300 Quadratmetern, 1.600 Quadratmetern Nutzfläche und einem umbauten Raum von über 10.000 Kubikmetern. Für die Stromversorgung wurden insgesamt rund 11 Kilometer Leitungen und Kabel verlegt. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden ca. 5.300 Kubikmeter Erde bewegt, über 1.000 Kubikmeter Beton und 160 Tonnen Baustahl verbaut. Der Stahlbau der Halle selbst bringt weitere 60 Tonnen auf die Waage. Mit der offiziellen Übergabe wurde der Neubau in Betrieb genommen.


 FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (r.) und FWM-Werkleiter Robert Scheller. (Foto: Regina Sämann)
FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (r.) und FWM-Werkleiter Robert Scheller. (Foto: Regina Sämann).


 Mit einem „Anstich“ wurde der neue Hochbehälter Kist eröffnet. (Foto: Regina Sämann)
Mit einem „Anstich“ wurde der neue Hochbehälter Kist eröffnet. (Foto: Regina Sämann). 
 


Grundschulkinder gehen dem Trinkwasser auf die Spur

Grundschulklassen praxisnahe Einblicke in die regionale Wasserversorgung

07.07.2025 ---Wie gelangt das Wasser eigentlich bis in unseren Wasserhahn? Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen Wochen rund 250 Schülerinnen und Schüler aus den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart auseinandergesetzt – und ganz praktische Antworten erhalten: Im Rahmen seines pädagogischen Angebots „Spurensuche Spessartwasser“ hat der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) bereits zum vierten Mal Grundschulklassen in das Pumpwerk Thüngersheim eingeladen.


„Wir möchten den Kindern anschaulich zeigen, welchen Weg das Wasser zurücklegt – vom Grundwasser bis zum Wasserhahn – und welche technische Infrastruktur dafür nötig ist“, erklärt FWM-Werkleiter Robert Scheller. „Das Thema Trinkwasser ist Teil des Lehrplans – wir holen es aus dem Klassenzimmer ins echte Leben.“

Erleben statt nur lernen
Vor Ort erleben die Viertklässler auf spannende und spielerische Weise den Weg des Wassers: Mit Experimenten, einem eigens entwickelten Wasser-Modell aus Rohren, Trichtern und Pumpen sowie einem Film über das Wasserwerk Erlach lernen die Kinder auf anschauliche und praktische Weise, wie die regionale Trinkwasserversorgung funktioniert. Eine Laserinstallation veranschaulicht die beeindruckende Größe eines Hochbehälters. An einer Station darf das frische Wasser direkt probiert werden. Den Abschluss des Besuchs bildet ein Blick in den Abgabeschacht, der die Gemeinde Thüngersheim versorgt – dank eines zusätzlichen Deckels wird der Leitungsverlauf für die Kinder sichtbar gemacht.


Den Wert des Wassers erkennen
„Wir wollen den Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass sauberes Trinkwasser unser wichtigstes Lebensmittel und nicht selbstverständlich ist – aber ohne den moralischen Zeigefinger, sondern mit Neugier, Spaß und Kreativität“, so FWM-Werkleiter Alexander Pfenning.


Das Angebot richtet sich an alle Grundschulen, die von Schülerinnen und Schülern aus dem Versorgungsgebiet von FWM besucht werden, und ist abgesehen von einem kleinen Fahrtkostenzuschuss für die Schulen kostenfrei. In diesem Jahr nehmen Klassen aus den Grundschulen Kist, Rimpar, Urspringen und Waldbüttelbrunn teil. Die Nachfrage ist groß: Die Plätze werden jedes Jahr zu Schuljahresbeginn vergeben.

 


  Ein großes Funktionsmodell veranschaulicht spielerisch, wie die einzelnen Stationen der Trinkwasserversorgung zusammenwirken.
Ein großes Funktionsmodell veranschaulicht spielerisch, wie die einzelnen Stationen der Trinkwasserversorgung zusammenwirken. .


 Die Kinder lernen die wesentlichen Einrichtungen der regionalen Trinkwasserversorgung direkt vor Ort kennen – hier bei einem Blick in die Pumpenhalle.
Die Kinder lernen die wesentlichen Einrichtungen der regionalen Trinkwasserversorgung direkt vor Ort kennen – hier bei einem Blick in die Pumpenhalle. . 
 

Meldestelle und Entstördienst:

Telefon: 0800 900 76 10

Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) · c/o team orange · Am Güßgraben 9 · 97209 Veitshöchheim
Tel.: 0931 90076-0 · Telefax: 0931 6156 400 · E-Mail: info@fwm-wue.de

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