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Bauprojekt zur Erhöhung der Versorgungssicherheit

Errichtung einer neuen Fernwasserverbindungsspange zwischen Reichenberg und Kist

11.02.2019 --- Zwischen Reichenberg und Kist soll eine neue Verbindungsleitung für die Trinkwasserversorgung im westlichen Versorgungsgebiet des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) entstehen. Ziel ist, die Versorgungssicherheit der angeschlossenen Märkte und Gemeinden weiter zu erhöhen.

Versorgungsgebiet
Das Versorgungsgebiet von FWM unterteilt sich in drei Bereiche: Direkt aus dem Wasserwerk Erlach erhalten sieben Gemeinden bzw. Ortsteile Wasser, bevor dieses über den Hochbehälter Zellingen weiter in den Versorgungsbereich West geleitet wird. Die östlich des Mains gelegenen Gemeinden werden zum größten Teil über zugekauftes Wasser der Fernwasserversorgung Franken (FWF) versorgt.

Innerhalb des Versorgungsbereichs West stellen die Hochbehälter Neubrunn und Kist bislang die Endpunkte des Versorgungsnetzes dar. Die Wasserversorgung kann in diesem Bereich ausschließlich aus dem Hochbehälter Zellingen erfolgen. Die geplante Leitung soll nun eine Verbindung zwischen dem Hochbehälter Kist und der in Reichenberg endenden Leitung der FWF schaffen.

Wichtige Vorsorgemaßnahme
„Sollte – beispielsweise aufgrund eines Rohrbruchs – die Versorgung der angeschlossenen Gemeinden über den Hochbehälter Zellingen unterbrochen sein, besteht künftig die Möglichkeit, kurzfristig Trinkwasser über die FWF-Leitung zu beziehen“, erläutern FWM-Werkleiter Eva von Vietinghoff-Scheel und Prof. Dr. Alexander Schraml. „Die geplante Verbindungsspange stellt damit einen wichtigen Baustein für die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung innerhalb des FWM-Gebiets dar.“

Über den für den Bau erforderlichen Grunderwerb wurden bereits Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Mit der Regierung von Unterfranken, dem Landesamt für Umwelt, dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg und dem Landratsamt Würzburg unterstützen alle beteiligten Behörden die Realisierung der neuen Verbindungsspange. Die neue Leitung wird voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen.



 


Kurzzeitige Änderung der Wasserqualität im Versorgungsbereich Ost

05.02.2019 --- Für den Zeitraum von 18. bis einschließlich 26. Februar 2019 hat unser Vorlieferant eine Änderung der Wasserqualität angekündigt.

Da wir in diesem Zeitfenster Wasser vollständig aus den Gewinnungsanlagen des Zweckverbands Fernwasserversorgung Franken (FWF) beziehen, kann es möglicherweise zu einer Veränderung der Wasserqualität kommen. Dies betrifft die Kunden der Gemeinden bzw. Ortsteile Güntersleben, Retzbach, Retzstadt, Randersacker, Rimpar mit Maidbronn, Thüngersheim und Veitshöchheim sowie des Guts Gieshügel.

Wir erwarten einen kurzfristigen Anstieg der chemischen Parameter, unter anderem von Magnesium, Calcium und Sulfat, die dann wieder auf das bisherige Niveau absinken. Aufgrund von Transport und Speicherung der Wassermengen können die Auswirkungen dieser Maßnahmen erst in den darauf folgenden Tagen spürbar werden.

Die Grenzwerte nach TrinkwVO werden zu jeder Zeit eingehalten.

Bei allgemeinen Fragen zur Trinkwasserversorgung stehen unsere Mitarbeiter unter Tel. 0931/6156 400 bzw. fwm@team-orange.info gerne zur Verfügung.




Chlorung in vier Hochbehältern des Versorgungsbereichs West wird aufgehoben

21.01.2019 --- Die Chlorung des Trinkwassers im Versorgungsbereich West des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) wird großteils eingestellt. Diese Entscheidung hat das örtlich zuständige Gesundheitsamt Würzburg auf Grundlage der Ergebnisse der seit September 2018 kontinuierlich durchgeführten Probenahmereihe getroffen. Nicht mehr gechlort werden muss demnach in den Hochbehältern Kühruh, Neubrunn, Höchberg und Kist.

Schrittweise Chlorreduktion
Aus technischen Gründen kann die Chlorung nur schrittweise aufgehoben werden. In Abhängigkeit von Verbrauchsmenge, geographischer Lage des Abnehmers und anderer Gegebenheiten macht sich die Chlorreduktion daher bei den versorgten Gemeinden voraussichtlich erst in den nachfolgenden Wochen bemerkbar.

Der Hochbehälter Zellingen wird gemäß Anordnung des Gesundheitsamtes Main-Spessart weiterhin bis zum Ende der Bauzeit gechlort. In den Gemeinden, die an das unmittelbar nachgeordnete Versorgungssystem angeschlossen sind, wird daher unter Umständen auch weiterhin noch ein Restchlorgehalt wahrnehmbar sein.

Hintergrund
Die Gesundheitsämter Würzburg und Main-Spessart hatten die Chlorung des Trinkwassers im gesamten Versorgungsgebiet West von FWM angeordnet, nachdem im September 2018 im Rahmen einer routinemäßigen Beprobung im Hochbehälter Zellingen eine geringe Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken im Trinkwasser des Versorgungsbereichs West von FWM festgestellt worden war und nicht nur von einer begrenzten Verunreinigung ausgegangen werden konnte.



 


 Gratulieren Eva von Vietinghoff-Scheel (Mitte) als neuer Werkleiterin des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM): Verbandsvorsitzender Landrat Eberhard Nuß (l.) und Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml.
Gratulieren Eva von Vietinghoff-Scheel (Mitte) als neuer Werkleiterin des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM): Verbandsvorsitzender Landrat Eberhard Nuß (l.) und Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml..

Ab sofort Doppelspitze beim Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM)

21.11.2018 --- Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain hat jetzt eine Doppelspitze: Neben dem bisherigen Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml wurde Eva von Vietinghoff-Scheel zur gleichberechtigten Werkleiterin berufen. Damit hat sich die Werkleitung entsprechend den neuen Anforderungen nach Übernahme der technischen Betriebsführung durch FWM zum 01.10.2018 breiter aufgestellt.

„Mit der Eigenerbringung der technischen Betriebsführung hat die teils unübersichtliche Kompetenzverteilung innerhalb des Zweckverbands ein Ende“, erklärt Verbandsvorsitzender Landrat Eberhard Nuß. „Bautätigkeit und Unterhalt des Versorgungsnetzes liegen nun in einer Hand – ein klarer Vorteil für die Effektivität bei der Umsetzung der zahlreichen anstehenden Projekte. Die neue Struktur innerhalb der Werkleitung trägt dieser Entwicklung Rechnung.“

Von Vietinghoff-Scheel trägt ab sofort die Verantwortung für alle technischen Belange des Zweckverbands, Schraml obliegt die Zuständigkeit für die kaufmännischen Angelegenheiten.



 


Geänderte Wasserversorgung in Retzbach und Thüngersheim

Die Gemeinden Retzbach und Thüngersheim werden ab sofort über den Hochbehälter Eckberg (nicht mehr Hochbehälter Zellingen) versorgt. Eine zusätzliche Chlorung ist in diesem Bereich daher nicht mehr nötig. Über die genauen Wasserwerte können Sie sich hier informieren.



 



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Telefon 0800 999 333 8

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