
Den Weg des Wassers entdecken
Grundschulkinder erleben die regionale Trinkwasserversorgung hautnah
13.07.2026 --- Die regionale Trinkwasserversorgung einmal aus nächster Nähe kennenlernen – diese Gelegenheit haben derzeit rund 250 Grundschülerinnen und Grundschüler aus dem Versorgungsgebiet des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM). Im Rahmen des pädagogischen Angebots „Spurensuche Spessartwasser“ erfahren die Kinder anschaulich und praxisnah, welchen Weg das Trinkwasser bis zum heimischen Wasserhahn zurücklegt.
In diesem Jahr nehmen vierte Klassen aus den Gemeinden Eisingen, Güntersleben, Leinach und Zellingen an dem Angebot teil. Die Inhalte sind auf den Lehrplan der vierten Jahrgangsstufe abgestimmt und ergänzen den Sachunterricht um spannende Einblicke in die Wassergewinnung und -versorgung. Ziel ist es, den Kindern den gesamten Weg des Trinkwassers näherzubringen – vom Grundwasser über die Aufbereitung im Wasserwerk und den Transport durch Leitungen, Hochbehälter und Pumpwerke bis hin zum Wasserhahn zu Hause. Gleichzeitig soll das Projekt das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser stärken.
Damit die komplexen Zusammenhänge leicht verständlich werden, setzt die „Spurensuche Spessartwasser“ auf eine abwechslungsreiche und kindgerechte Vermittlung. Experimente, Filmmaterial, eine Laserinstallation, ein Funktionsmodell mit fließendem Wasser, ein Riesenpuzzle sowie weitere interaktive Elemente laden die Kinder zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken ein. So wird die Wasserversorgung nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebbar.
„Wer versteht, woher unser Trinkwasser kommt und welcher technische Aufwand notwendig ist, damit jederzeit hochwertiges Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt, entwickelt auch ein größeres Bewusstsein für seinen Wert“, betont FWM-Werkleiter Robert Scheller. „Mit unserem pädagogischen Angebot möchten wir den Kindern dieses Wissen auf anschauliche und nachhaltige Weise vermitteln“, ergänzt FWM-Werkleiter Simon Brand. „Es freut uns sehr, dass wir jedes Jahr so viele Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige Thema begeistern können.“
Zu Beginn jedes Schuljahres schreibt FWM das Bildungsangebot an den Grundschulen im Versorgungsgebiet aus. Interessierte Schulen können sich um eine Teilnahme bewerben. Für die Schulen ist das Angebot kostenfrei, zusätzlich erhalten sie einen Fahrtkostenzuschuss.
Wasser ist (Kino-) Programm
Trinkwasserzweckverband FWM unterstützt das Main FlussFilmFest 2026
20.03.2026 --- Im Rahmen seines 60-jährigen Jubiläums unterstützt der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) das Main FlussFilmFest 2026. Im Rahmen des Festivals werden regionale und internationale Filme gezeigt, die sich mit drängenden Fragen beschäftigen: Welche Rolle spielt Wasser im Klimawandel? Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Und was können wir konkret vor Ort tun? Der VKU bringt einen eigenen Kurzfilmbeitrag auf die Leinwand, der die Menschen in den Mittelpunkt stellt, die täglich dafür sorgen, dass sauberes Trinkwasser selbstverständlich bleibt.
Die Filmvorführungen im Rahmen des Festivals werden von moderierten Fluss-Film-Gesprächen begleitet, die den Themen einen regionalen Bezug geben. Nach Veranstaltungen u.a. in Würzburg, Bayreuth und Bamberg folgen in den kommenden Tagen Veranstaltungen u.a. in Ochsenfurt (Samstag, 21.3.26, 17 Uhr, Hotel MEINTZ Veranstaltungshalle), Karlstadt (Sonntag, 22.3.26, 11:15 Uhr, Burg-Lichtspiele) und Waldbüttelbrunn (Donnerstag, 26.3.26, 19:30 Uhr, Gemeindebücherei).
„Wasser ist unsere kostbarste Ressource – und die gilt es, auch für kommende Generationen zu schützen“, so FWM-Werkleiter Robert Scheller. „Das Main FlussFilmFest unterstreicht: Umwelt- und Klimathemen sind nicht abstrakt. Sie betreffen uns direkt: vor unserer Haustür, in unserem täglichen Leben. Als regionaler Trinkwasserversorger liegt uns diese Botschaft sehr am Herzen.“
Alle Termine und ausführliche Informationen zum Main FlussFilmFest unter https://netzwerkmain.de/flussfilmfest/

Investition in die Sicherheit der Trinkwasserversorgung
Gestärktes Notfallkonzept des Trinkwasser-Zweckverbands FWM
09.03.2026 --- Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) investiert weiter in die Sicherheit der regionalen Trinkwasserversorgung. Neu angeschafft wurden zwei spezielle Container zur Bevorratung von Rohrstangen, die im Falle eines Rohrschadens eine schnelle und flexible Reparatur der Wasserleitungen ermöglichen. Auch Umleitungsstrecken zur Wasserversorgung können damit in kurzer Zeit gebaut werden.
Die Container werden bei möglichen Schadensereignissen im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbands eingesetzt. Im Ernstfall lassen sich damit beschädigte Leitungsabschnitte kurzfristig überbrücken – bis zu einer Länge von rund einem Kilometer. Auf diese Weise kann die Wasserversorgung ohne Zeitverlust – etwa durch mangelnde Verfügbarkeit benötigter Ersatzteile – wiederhergestellt werden.
„Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Trinkwasser hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“, betonte Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth. „Dazu gehört auch, für besondere Situationen und Eventualfälle optimal vorbereitet zu sein. Mit der Bevorratung notwendiger Ersatz-Rohrteile machen wir uns unabhängiger von den Unberechenbarkeiten des Marktes. Ihr Einsatz kann schnelle Hilfe bringen und ist damit für die Notfallversorgung beider Landkreise Main-Spessart und Würzburg geeignet“, so Eberth gemeinsam mit Werkleiter Simon Brand.
Die neuen Rohr-Container sind Teil des umfassenden Notfallkonzepts von FWM. Dieses wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, um auf unterschiedliche Störfälle flexibel reagieren zu können. Bereits vorhanden ist unter anderem ein mobiler Trinkwasserspeicher. Mit diesem kann bei einem länger andauernden Ausfall der regulären Wasserversorgung Trinkwasser in hoher Qualität transportiert und den betroffenen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.
Werkleiter Robert Scheller unterstrich die Bedeutung solcher Vorsorgemaßnahmen: „Eine moderne Wasserversorgung muss nicht nur im Normalbetrieb zuverlässig funktionieren, sondern auch auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet sein. Notfallkonzepte wie diese geben uns die Möglichkeit, bei Störungen schnell und flexibel zu reagieren und die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Darüber können wir uns nicht erst im Notfall Gedanken machen. Darauf müssen wir vorbereitet sein und das sind wir jetzt.“
Gemeinsam wird nun mit dem Team von FWM, aber auch mit den örtlichen Wehren, an Übungsszenarien gearbeitet, um für den Notfall optimal vorbereitet zu sein.

Neuaufstellung der FWM-Struktur und Führungsebene
Simon Brand gemeinsam mit Robert Scheller an der Spitze des Trinkwasser-Zweckverbands
06.03.2026 --- Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) hat in ihrer jüngsten Sitzung Simon Brand zum neuen Vollzeitwerkleiter gewählt. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Alexander Pfenning an, der die Position neben der Betriebsleitung team orange und stellvertretenden Geschäftsleitung des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Großraum Würzburg (AGW) seit 2020 innehatte. Gemeinsam mit dem bisherigen Werkleiter Robert Scheller bildet Brand ab sofort die Doppelspitze des Zweckverbands. Damit ist FWM mit einem in Vollzeit tätigen technischen und einem kaufmännischen Werkleiter ausgestattet. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes hatte zur Professionalisierung und aufgrund der vielen Herausforderungen intensiv über die neue Struktur von FWM debattiert und diese auf den Weg gebracht. Dazu gehört eine Werkleitung, die die Kapazität hat, alle Zukunftsthemen intensiv anzugehen.
Kontinuität und Zukunftsorientierung
Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth begrüßte die Entscheidung der Verbandsversammlung: „Herr Brand ist als technischer Betriebsleiter von FWM bereits seit 2018 in verantwortungsvoller Position tätig und bringt damit wertvolle Erfahrung und die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe als Werkleiter mit“, so Eberth. „Somit steht er für Kontinuität und gleichzeitig für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Zweckverbands.“
Gemeinsam mit Robert Scheller sprach er dem scheidenden Werkleiter Alexander Pfenning seinen großen Dank für dessen langjähriges Engagement aus: „Herr Pfenning hat den Zweckverband über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz geprägt und wichtige Impulse für die Entwicklung unserer Wasserversorgung gesetzt. Für seine verantwortungsvolle und zuverlässige Arbeit sowie sein großes persönliches Engagement danken wir ihm sehr herzlich. Mit der Übergabe der Werkleitung kann er sich nun hauptsächlich weiter um die Abfallwirtschaft kümmern.“
Versorgungssicherheit gewährleisten
Der neue Werkleiter Simon Brand hob die Relevanz einer starken regionalen Wasserversorgung hervor: „Um die bestehende Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten, müssen wir unsere Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickeln und gezielt investieren – und das unter zunehmend anspruchsvollen rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Herausforderungen möchte ich gemeinsam mit unserem engagierten Team aktiv angehen und FWM gut für die Zukunft aufstellen.“
In diesem Jahr wird das 60-jährige Bestehen des Zweckverbands gefeiert: Auch im Jubiläumsjahr arbeitet FWM weiter an der Wasserversorgung der Zukunft.
Meldestelle und Entstördienst:
Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) · c/o team orange · Am Güßgraben 9 · 97209 Veitshöchheim
Tel.: 0931 90076-0 · Telefax: 0931 6156 400 · E-Mail: info@fwm-wue.de
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