fwm-logo.png

Neuigkeiten
und Stellenangebote

Aktuelles vom
Zweckverband



 


 FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (3. v. r.), Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel (links) und Bürgermeister Volker Faulhaber (3. v. l.) informierten sich über die Arbeiten zum Neubau des Hochbehälters Kist.
FWM-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth (3. v. r.), Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel (links) und Bürgermeister Volker Faulhaber (3. v. l.) informierten sich über die Arbeiten zum Neubau des Hochbehälters Kist. .

Wasserspeicher für Versorgungssicherheit - Neubau des Hochbehälters Kist hat begonnen

14.04.2022 --- Seit März rollen am Hochbehälter Kist die Bagger: Der Neubau des Hochbehälters – unmittelbar neben dem Bestandsgebäude – hat begonnen. Bauherr ist der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM). Dessen Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Eberth hat sich gemeinsam mit Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel und Volker Faulhaber, Bürgermeister der Gemeinde Kist, vor Ort ein Bild vom anstehenden Bauprojekt gemacht.

Wichtiges Standbein der Wasserversorgung
Über den Hochbehälter Kist werden die Gemeinden Kist und Eisingen mit Trinkwasser versorgt. „Mit diesem Neubau stärken wir die Versorgungssicherheit mit dem lebenswichtigen Elixier Wasser langfristig ab und stärken die Entwicklung der Gemeinden“, erläutert Landrat Thomas Eberth. „Mittelfristig planen wir den Bau einer Verbindungsleitung zwischen Reichenberg und Kist. Darüber kann im Bedarfsfall Wasser aus dem Netz des benachbarten Trinkwasserversorgers FWF in das Netz von FWM eingespeist werden. Auch das dient der sicheren Lieferung von Wasser.“ „Voraussetzung dafür ist eine Kapazitätserweiterung des Hochbehälters Kist, die im Zuge des Neubaus erreicht wird,“ erläutert Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel.

Der bisherige Hochbehälter Kist weist nach rund 50 Jahren Nutzung verschiedene alters- und bauartbedingte Mängel auf. Eine Sanierung des Altbaus stellte nicht nur unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit, sondern auch in der wirtschaftlichen Abwägung keine sinnvolle Option dar. „Insbesondere die Notwendigkeit, den Betrieb während der Bauphase aufrechtzuerhalten, hätte bei einer Sanierung deutlich höhere Kosten verursacht als ein Neubau – mit anschließend unbefriedigenderem Ergebnis“, so Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel. „Darüber hinaus profitieren wir heute von der Weitsicht der damaligen Planer, die bei der Anlage des derzeitigen Hochbehälters bereits dessen Erweiterung berücksichtigt hatten – dies erleichtert das aktuelle Bauvorhaben ungemein.“

Dreifache Speicherkapazitäten
Bauleiter Klaus Rüger stellte die Planungen des neuen Gebäudes in Stahlbeton- und Stahlbauweise vor. Zwei runde Edelstahlbehälter mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 3.000 m³ werden vor Ort gefertigt. Mit ihnen erhöht sich das Speichervolumen im Vergleich zum Altbau auf das Dreifache. Eine Lüftungs- und Luftfilteranlage sorgt für die natürliche Beatmung der Speicherbehälter. Die offene Halle, in der die Speicherbehälter untergebracht sind, wird rund 2 m ins Erdreich eingelassen. Zusammen mit einem Anbau an der Längsseite der Halle, über den der Zutritt erfolgt, sowie einer giebelseitigen Erweiterung für die Elektrotechnik umfasst das Gebäude eine Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern.

Das Dach wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, über die der Eigenbedarf an Energie teilweise gedeckt werden kann. Drei Grundpumpen können je nach Bedarf zugeschaltet und geregelt werden. Eine zusätzliche leistungsstärkere Pumpe wird für Spitzenlastabnahmen, z.B. wenn Löschwasser benötigt wird, eingesetzt.

Die Gemeinde Kist wird künftig direkt aus dem Hochbehälter versorgt. Der bislang über ein Überhebepumpwerk gespeiste, gemeindeeigene und sanierungsbedürftige Wasserturm der Gemeinde Kist wird dann nicht mehr benötigt.

Zeit- und Kostenplan
Der bisherige Zeitplan sieht vor, 2022 den Rohbau abzuschließen. Im Frühjahr 2023 sollen die Edelstahlrundbehälter in der Halle errichtet werden, parallel dazu sind die Rohrleitungsbauarbeiten im Außenbereich sowie Ausbauarbeiten im Gebäude geplant. Der Anlagenbau mit Rohrleitungen, Pumpen und Elektrotechnik sowie die Außenanlagen sind für das zweite Halbjahr 2023 terminiert.

„Aktuell ist das Ziel, mit dem neuen Hochbehälter noch 2023 in Betrieb zu gehen“, so Werkleiterin von Vietinghoff. „Angesichts der bekannten aktuellen Situation – Lieferengpässe beim Material, Personalausfälle bei den Baufirmen – können wir dieses Ziel allerdings nicht als in Stein gemeißelt betrachten. Ebenso ist angesichts einer unvorhersehbaren Preisentwicklung Vorsicht bei Kostenschätzungen angebracht. Nach derzeitiger Berechnung gehen wir von Baukosten in Höhe von rund 8 Millionen Euro aus.“

„Wir hoffen, dass es aber dennoch im Zeitplan und Kostenrahmen zu schaffen ist und vor allem, dass wir eine unfallfreie Baustelle begleiten und uns dann später bei der Einweihung über das gelungene Werk freuen dürfen“, hofft Landrat Thomas Eberth.



 


28.03.2022

 

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen


Mitarbeiter für die Wasserversorgung (m/w/d) in Vollzeit.


Alle Informationen zum Download finden Sie hier.



 


 FWM-Verbandsvorsitzender Thomas Eberth (r.) stellte gemeinsam mit Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel und Baureferent Klaus Rüger den neuen Verbandsräten aktuelle Sanierungsmaßnahmen an Einrichtungen der Trinkwasserversorgung vor. Foto: FWM
FWM-Verbandsvorsitzender Thomas Eberth (r.) stellte gemeinsam mit Werkleiterin Eva von Vietinghoff-Scheel und Baureferent Klaus Rüger den neuen Verbandsräten aktuelle Sanierungsmaßnahmen an Einrichtungen der Trinkwasserversorgung vor. Foto: FWM.

Rundtour der FWM-Verbandsräte zu wichtigen Anlagen der Wasserversorgung

Den Weg des Wassers verfolgt

16.08.2021 --- Einmal quer durchs Verbandsgebiet führte die Rundtour, zu der der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) seine im vergangenen Jahr neu gewählten Verbandsräte eingeladen hatte. Gemeinsam mit dem Verbandsvorsitzenden Thomas Eberth verschafften sich die Verbandsräte einen Einblick in die Anlagen des Zweckverbands und nutzten die Gelegenheit, um vor Ort die Hintergründe der anstehenden Bau- und Sanierungsprojekte zu erörtern. Auch Vertreter des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU Bayern) sowie des Landratsamtes Würzburg nahmen an der Tour teil.

„Im Bereich der Wasserversorgung sind ständige Maßnahmen erforderlich, um eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, so Verbandsvorsitzender und Landrat des Landkreises Würzburg, Thomas Eberth. „In den vergangenen Jahren wurden bereits wichtige Weichen für eine nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung gestellt – etwa durch den Bau einer neuen Verbindungstrasse zwischen dem Hochbehälter Zellingen, Leinach und Thüngersheim. Wir arbeiten permanent daran weiter, diese Versorgungssicherheit in höchstem Maße zu gewährleisten, denn Wasser ist unser höchstes Gut.“

Startpunkt der Tour war das Wasserwerk Erlach, dessen Wassergewinnungs-anlagen ab dem kommenden Jahr Zug um Zug saniert werden sollen. Auch Sabine Sitter, Landrätin des Landkreises Main-Spessart, zeigte sich beeindruckt vom Wasserwerk Erlach und der nachhaltigen Technik zur Förderung, Aufbereitung und Weiterleitung des Wassers aus den eigenen Brunnen. Dem Weg des Wassers folgend erläuterte Baureferent Klaus Rüger den Hochbehälter Zellingen, bei dem mehrjährige Sanierungsmaßnahmen nun kurz vor der Fertigstellung stehen. Mit der Erneuerung der Pumpentechnik steht im Pumpwerk Oberleinach ebenfalls ein größerer Umbau an.

Vor dem Abschluss der Tour im Hochbehälter Eckberg wurde noch Station im Pumpwerk Thüngersheim gemacht, wo die Gruppe das pädagogische Angebot des Zweckverbands für Grundschüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe kennenlernte. Gemeinsam mit der Werkleitung Eva von Vietinghoff-Scheel waren sich die Verbandsräte einig, dass dieses pädagogische Konzept unbedingt weiter ausgebaut werden muss, um den Kindern den Wasserkreislauf und die Bedeutung der Wassergewinnung im niederschlagsarmen Unterfranken näher zu bringen.

Landrat Thomas Eberth betonte: „Es ist beeindruckend zu sehen, was im Zweckverband FWM auch mit den Verbundpartnern geleistet wird, um die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten und das 24/7, 365 Tage im Jahr mit günstigen Preisen pro Kubikmeter. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen für diese Arbeit.“
Mit vielen Eindrücken vom Weg des Wassers waren sich die Verbandsräte mit den Bürgermeistern einig, dass die Investitionen in Sicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit der Wasserversorgung weiterverfolgt und intensiv begleitet werden müssen.
 
Der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) ist verantwortlich für die Trinkwasserversorgung von Teilen des Landkreises Main-Spessart, des Landkreises Würzburg und der Stadt Würzburg. Für diese wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge betreibt er 14 Brunnen in Neustadt-Erlach und Lohr-Rodenbach, eine Aufbereitungsanlage in Neustadt a. Main, Ortsteil Erlach, sowie Speicheranlagen und Verteilungsanlagen. FWM gewinnt in den Brunnengalerien Erlach und Rodenbach ca. 2 Mio. m³/a Wasser und bezieht über die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) und die Fernwasserversorgung Franken (FWF) rund 2 Mio. m³/a Wasser, welches zum Teil aus dem Lechmündungsgebiet bei Genderkingen gewonnen wird.

Die Organe des Zweckverbands bilden die Verbandsversammlung, der Verbandsvorsitzende und die Werkleitung. Die Verbandsversammlung besteht aus dem Verbandsvorsitzenden und den übrigen Verbandsräten. Verbandsvorsitzender ist Landrat Thomas Eberth (Lkr. Würzburg), die Werkleitung haben Eva von Vietinghoff-Scheel und Alexander Pfenning inne. Weitere Verbandsräte kraft Amtes sind in der aktuellen Wahlperiode Landrat Thomas Bold (Lkr. Bad Kissingen), Landrätin Sabine Sitter (Lkr. Main-Spessart) und Oberbürgermeister Christian Schuchardt (Stadt Würzburg). Zu weiteren Verbandsräten wurden gewählt: Kreisrat Patrick Bindrum (Lkr. Bad Kissingen), Kreisrat Heiko Menig (Lkr. Würzburg), Stadträtin Karin Miethaner-Vent (Stadt Würzburg) und Kreisrat Dirk Rieb (Lkr. Main-Spessart), der auch Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden ist.




 


Geänderte Wasserversorgung in Retzbach und Thüngersheim

Die Gemeinden Retzbach und Thüngersheim werden ab sofort über den Hochbehälter Eckberg (nicht mehr Hochbehälter Zellingen) versorgt. Eine zusätzliche Chlorung ist in diesem Bereich daher nicht mehr nötig. Über die genauen Wasserwerte können Sie sich hier informieren.



Meldestelle und Entstördienst:

Telefon: 0800 900 76 10

Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) · c/o team orange · Am Güßgraben 9 · 97209 Veitshöchheim
Tel.: 0931 90076-0 · Telefax: 0931 6156 400 · E-Mail: info@fwm-wue.de

Impressum | Datenschutzhinweis | Barrierefreiheit