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Weiterhin Chlorung des Wassers im Hochbehälter Zellingen

29.08.2019 --- Im Rahmen von Umbauarbeiten im Hochbehälter Zellingen wird derzeit das Rohrleitungssystem ausgewechselt und die kleine Wasserkammer saniert. Gemäß Anordnung des Gesundheitsamtes Main-Spessart muss das Wasser im Hochbehälter bis zum Ende der Bauzeit (voraussichtlich Frühjahr 2020) vorsorglich gechlort werden. In den Gemeinden, die an das nachgeordnete Versorgungssystem angeschlossen sind, ist daher unter Umständen ein geringer Chlorgehalt wahrnehmbar.

Dies kann die Gemeinden Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt / Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Leinach, Neubrunn / Böttigheim, Uettingen, Kist und Waldbüttelbrunn / Roßbrunn / Mädelhofen betreffen.

Hinweise für Verbraucher

  • Grundsätzlich ist gechlortes Wasser gesundheitlich völlig unbedenklich.
  • Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.
  • Schwangere und Säuglinge können bei einer länger andauernden Chlorung auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen.
  • Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden, allerdings ist der Chlorgeruch bei warmem Wasser eher wahrnehmbar und der Geschmack der Getränke kann verändert sein.
  • Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken.
  • Für Fische ist Chlor auch in geringen Konzentrationen schädlich. Daran müssen nicht nur Besitzer von Aquarien, sondern auch von Fischteichen denken.



 Gemeinsam mit einer ersten Schülergruppe aus der Montessori-Schule Würzburg begaben sich Werkleiterin Eva v. Vietinghoff-Scheel, Verbandsvorsitzender Eberhard Nuß (1.u.2.v.l.) sowie FWM-Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml (rechts) auf die „Spurensuche
Gemeinsam mit einer ersten Schülergruppe aus der Montessori-Schule Würzburg begaben sich Werkleiterin Eva v. Vietinghoff-Scheel, Verbandsvorsitzender Eberhard Nuß (1.u.2.v.l.) sowie FWM-Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml (rechts) auf die „Spurensuche .

 

Spurensuche Spessartwasser

 

Neues pädagogisches Angebot von FWM für Grundschulen

 

09.07.2019 --- Wasserhahn auf und schon sprudelt frisches, sauberes Trinkwasser. Aber woher kommt eigentlich das Wasser, das wir trinken? Wie wird es so sauber, dass es höchsten Qualitätsansprüchen genügt? Und wie gelangt es bis zu uns nach Hause? Diesen und anderen Fragen rund um die regionale Trinkwasserversorgung können ab dem kommenden Schuljahr Grundschüler aus dem Versorgungsgebiet des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) spielerisch auf den Grund gehen. Unter dem Titel „Spurensuche Spessartwasser“ bietet FWM 3. und 4. Klassen die Möglichkeit, sich mit der regionalen Herkunft und der Bedeutung unseres Trinkwassers zu beschäftigen. 

„Das Thema Wasser ist im bayerischen Lehrplan für den Heimat- und Sachunterricht (HSU) der 3. und 4. Klassen verankert“, erklärt FWM-Verbandsvorsitzender Eberhard Nuß im Rahmen einer ersten Schülerführung. „Uns war es wichtig, mit unserem neuen pädagogischen Angebot einen klaren regionalen Bezug zu schaffen. Die Schüler können sozusagen ‚am Ort des Geschehens‘ erfahren, woher ihr wichtigstes Lebensmittel stammt: das Wasser, das bei ihnen zuhause aus der Leitung fließt – und das mit viel Spaß und jenseits aller grauen Theorie.“ 

Lernen mit Spaß und Kreativität
Über unterhaltsame Lernelemente verfolgen die Schüler den Weg vom Grundwasser über Wasserwerk, Pumpwerk und Hochbehälter bis in die Haushalte. „Dabei wird gepuzzelt, experimentiert und ganz praktisch ausprobiert – immer mit dem Ziel, die Schüler anzuregen, sich das Wissen selbst zu erarbeiten“, so FWM-Werkleiterin Eva v. Vietinghoff-Scheel. 

Viele für die Trinkwasserversorgung wichtige Anlagen können nicht direkt vor Ort besichtigt werden, da sie entweder unter der Erde liegen oder – wie etwa die Hochbehälter – aus hygienischen Gründen nicht von Schülergruppen betreten werden dürfen. „Um den Schülern dennoch eine Vorstellung von diesen Einrichtungen zu geben, waren kreative Lösungen gefragt“, so FWM-Werkleiter Prof. Dr. Alexander Schraml. „An einem großformatigen Modell ist beispielsweise über Trichter, Tauchpumpen und Rohre das Versorgungsnetz dargestellt. Die Schüler können hier das Wasser per Kopfdruck selbst auf die Reise schicken.“ 

Das Wasserwerk in Erlach a. Main wird über einen vor Ort gedrehten Film vorgestellt. Eine Laserinstallation vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen eines Hochbehälters. 

Natürlich dürfen die Schüler das Wasser auch probieren – in der Pumpenhalle direkt abgezapft aus der Hauptleitung. Den Abschluss des Rundgangs bildet eine Besichtigung des Abgabeschachts, über den die Gemeinde Thüngersheim mit Trinkwasser versorgt wird. Hierfür wurde der Schacht um einen zweiten Deckel ergänzt, der die Sicht auf den Leitungsverlauf freigibt.

Start im kommenden Schuljahr
Das neue Angebot startet regulär im kommenden Schuljahr. Interessierte Schulen können dann kostenfrei an einem von zehn Terminen pro Jahr teilnehmen.

 



 


 Vertreter der ARGE WV-Nordbayern diskutierten in Würzburg aktuelle Herausforderungen der Trinkwasserversorgung.
Vertreter der ARGE WV-Nordbayern diskutierten in Würzburg aktuelle Herausforderungen der Trinkwasserversorgung. .

Zusammenarbeit für eine sichere Trinkwasserversorgung

16. Sitzung der ARGE WV-Nordbayern in Würzburg

05.07.2019 --- Eine sichere und hochwertige Trinkwasserversorgung durch überregionale Zusammenarbeit zu stützen – das ist das Ziel der Arbeitsgemeinschaft zum Ausgleich und Verbund in der Wasserversorgung in Nordbayern (ARGE WV-Nordbayern). Über miteinander verbundene Leitungsnetze wird Trinkwasser aus wasserreicheren Bereichen, z.B. dem Donauraum, in Trinkwassermangelgebiete Nordbayerns, in denen der Bedarf nicht aus örtlichen Vorkommen gedeckt werden kann, geleitet. Gastgeber für die Werk- und Betriebsleiter der in der ARGE WV-Nordbayern organisierten sieben Fernwasserversorger sowie für Vertreter des Landesamtes für Umwelt und der Regierung von Mittelfranken war bei der 16. Sitzung der Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM).

„Für eine Gewährleistung der Versorgungssicherheit ist eine überregionale Zusammenarbeit unverzichtbar“, erklärte Eva von Vietinghoff-Scheel, Werkleiterin des FWM, der Teile der Landkreise Würzburg und Main-Spessart sowie der Stadt Würzburg mit Trinkwasser versorgt. „Globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel kann nur in enger Zusammenarbeit begegnet werden. Nicht zuletzt für die Diskussion komplexer rechtlicher Sachverhalte bietet die ARGE WV-Nordbayern eine wertvolle Plattform.“

Vor diesem Hintergrund wurde unter anderem die weitere Zusammenarbeit im Sinne der Versorgungssicherheit diskutiert. Themen waren darüber hinaus die Unterstützung der Gemeinden in den Zeiten des Klimawandels, der Informationsaustausch sowie der aktuelle Stand bei Wasserrechtsverfahren.

In der Arbeitsgemeinschaft zum Ausgleich und Verbund in der Wasserversorgung Nordbayern (ARGE WV Nordbayern) haben sich 2005 sieben nordbayerische Zweckverbände zusammengeschlossen: Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW), Fernwasserversorgung Franken (FWF), der Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberg Gruppe (RBG), Bayerische Rieswasserversorgung (BRW), Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM), Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) und der Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG). Die Arbeitsgemeinschaft hat in Zusammenarbeit mit der Wasserwirtschaftsverwaltung im Ausgleichs- und Verbundsystem die Aufgabe, Konzepte für eine langfristige Sicherung der Wasserversorgung in Nordbayern zu entwickeln sowie konkrete Maßnahmen abzustimmen und zu koordinieren. Dazu finden mindestens einmal im Jahr Arbeitstreffen der Werk- bzw. Betriebsleiter mit dem Ziel statt, den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie die Nutzung von Synergieeffekten zu intensivieren.




Bauprojekt zur Erhöhung der Versorgungssicherheit

Errichtung einer neuen Fernwasserverbindungsspange zwischen Reichenberg und Kist

11.02.2019 --- Zwischen Reichenberg und Kist soll eine neue Verbindungsleitung für die Trinkwasserversorgung im westlichen Versorgungsgebiet des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) entstehen. Ziel ist, die Versorgungssicherheit der angeschlossenen Märkte und Gemeinden weiter zu erhöhen.

Versorgungsgebiet
Das Versorgungsgebiet von FWM unterteilt sich in drei Bereiche: Direkt aus dem Wasserwerk Erlach erhalten sieben Gemeinden bzw. Ortsteile Wasser, bevor dieses über den Hochbehälter Zellingen weiter in den Versorgungsbereich West geleitet wird. Die östlich des Mains gelegenen Gemeinden werden zum größten Teil über zugekauftes Wasser der Fernwasserversorgung Franken (FWF) versorgt.

Innerhalb des Versorgungsbereichs West stellen die Hochbehälter Neubrunn und Kist bislang die Endpunkte des Versorgungsnetzes dar. Die Wasserversorgung kann in diesem Bereich ausschließlich aus dem Hochbehälter Zellingen erfolgen. Die geplante Leitung soll nun eine Verbindung zwischen dem Hochbehälter Kist und der in Reichenberg endenden Leitung der FWF schaffen.

Wichtige Vorsorgemaßnahme
„Sollte – beispielsweise aufgrund eines Rohrbruchs – die Versorgung der angeschlossenen Gemeinden über den Hochbehälter Zellingen unterbrochen sein, besteht künftig die Möglichkeit, kurzfristig Trinkwasser über die FWF-Leitung zu beziehen“, erläutern FWM-Werkleiter Eva von Vietinghoff-Scheel und Prof. Dr. Alexander Schraml. „Die geplante Verbindungsspange stellt damit einen wichtigen Baustein für die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung innerhalb des FWM-Gebiets dar.“

Über den für den Bau erforderlichen Grunderwerb wurden bereits Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Mit der Regierung von Unterfranken, dem Landesamt für Umwelt, dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg und dem Landratsamt Würzburg unterstützen alle beteiligten Behörden die Realisierung der neuen Verbindungsspange. Die neue Leitung wird voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen.



 


Geänderte Wasserversorgung in Retzbach und Thüngersheim

Die Gemeinden Retzbach und Thüngersheim werden ab sofort über den Hochbehälter Eckberg (nicht mehr Hochbehälter Zellingen) versorgt. Eine zusätzliche Chlorung ist in diesem Bereich daher nicht mehr nötig. Über die genauen Wasserwerte können Sie sich hier informieren.



 



Meldestelle und Entstördienst:

Telefon: 0800 900 76 10

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Tel. & Fax 0931 6156 400 · E-Mail: fwm@team-orange.info

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